29. März 2018 Hans-Raimund Kinkel

Wien für Schöngeister und Flaneure am Naschmarkt

Wien, europäische Weltstadt und UNESCO-Kulturerbe, Wiege von Schmäh und Schmankerln, Keimzelle erlesener Kunst und Musik, Heimat zahlloser Theater, Museen, Schlösser und – nicht zuletzt – der Spanischen Hofreitschule. Wer sich das kulturelle, historische und kulinarische Wien erschließen möchte, braucht mehr als einen Ort zum Übernachten: Er braucht einen Standpunkt. Das Boutique-Hotel Beethoven, direkt am Wiener Naschmarkt gelegen, in unmittelbarer Nähe zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, ist so ein Standpunkt.

Das Vier-Sterne-Haus liegt eingebettet in Kultur und Kulinarik am „bohemian“ Naschmarkt, gegenüber dem Papagenotor am Theater an der Wien, nur wenige Gehminuten von der Oper, dem Museumsquartier, den traditionsreichsten Wiener Kaffeehäusern und den großen Einkaufsstraßen entfernt. Barbara Ludwig, in Wien respektvoll auch „die Ludwig vom Beethoven“ genannt, führt das kleine, feine Haus aus der Gründerzeit, das mit seinen hohen Räumen, den Stuckdecken und einem augenzwinkernden Hauch von „Plüsch“ typisches Wiener Altstadt-Flair verbreitet. „Das Beethoven ist das Hotel für Wien-Liebhaber“, fasst die Hotelchefin ihre Philosophie zusammen und ergänzt: „Bei uns erzählt jeder Raum ein eigenes Stück Wiener Kulturgeschichte.“ Tatsächlich hat die Unternehmerin in den vergangenen Jahren alle sechs Stockwerke individuell renovieren und gestalten lassen – und dabei jedes Zimmer einer anderen Wiener Persönlichkeit gewidmet.

Sinn und Sinnlichkeit
Wien ist nicht nur eine Kulturhauptstadt, sondern auch eine Stadt der Sinnlichkeit, des Amusements und der Erotik. Das Hotel Beethoven liegt im ehemaligen Wäschermädlviertel, in dem die Wäschermädln früher die Wäsche der Wiener wuschen und das zum Synonym für Liebeleien wurde. Zum sinnlichen Wien gehören aber auch der Vater der Sexualforschung, Sigmund Freud, die Muse Alma Mahler oder die Langzeit-Geliebte von Kaiser Franz-Joseph, Katharina Schratt. Sie und weitere Charaktere drücken den Zimmern des fünften Stocks ihren Stempel auf und verleihen ihm einen besonderen, leicht morbiden Charme.

www.hotel-beethoven.at

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