25. Juni 2019 Hans-Raimund Kinkel

„Traumziel“ einer bestimmten Generation?

Die Hamburger Hafencity mit der Elbphilharmonie hat weltweit für viel Aufmerksamkeit gesorgt und ist das Ziel vieler Touristen geworden. Die Kombination von der Alten Speicherstadt mit den modernen Bereichen hat ohne Zweifel einen besonderen Reiz. Ein solches Stadtviertel lebt aber nicht nur durch Beton und die Architektur.

Wir haben jetzt mal wieder einen Ausflug in die Hafencity gemacht, sind über den Radweg von Entenwerder am Billhafen und Oberhafen entlang am Großmarkt zum Oberhafen und von dort am Lohsepark vorbei bis zum Maritimen Museum geradelt. Schon von unterwegs hatten wir einen Blick auf die Baustellen am Oberhafen und Baakenhafen und rieben uns verwundert die Augen. „Das ist ja schlimmer als Mümmelmannsberg oder Steilshoop, die bisher abschreckendsten Mega-Areale der Stadt Hamburg“! Wer will da Wohnen?

An diesem Montag ist es erstaunlich ruhig rund um das Maritime Museum und den Überseeboulevard. Kein Touristentrubel. Wir schauen uns deshalb gezielt die Objekte an, in denen hier die Wohnungen sind. Richtig erkennen können wir nicht, wer sich dort einquartiert hat, bis wir vor einer Treppe eine Dreiergruppe jüngerer Frauen sehen, die Kontakt zueinander pflegen.

Ist dass wirklich die Generation, die dieses Wohnumfeld attraktiv findet? (Foto: © Hans-Raimund Kinkel)

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