24. Juli 2021 Hans-Raimund Kinkel

Spektakuläres Museum zum Kaiserkanal

Er ist eines der größten Bauprojekte der Menschheit: der Kaiserkanal. Mit 1.776 km Länge zieht er sich von der chinesischen Hauptstadt Peking bis ins heutige Hangzhou. Seinen Anfang nahm er jedoch vor 2.500 Jahren in Yangzhou in der Provinz Jiangsu. Nun wurde direkt am Kanal ein spektakuläres Museum mit mehr als 10.000 Ausstellungsstücken eröffnet, um an die Geschichte der längsten von Menschen gemachten Wasserstraße zu erinnern.

Vor 2.500 Jahren, während der sogenannten Frühlings- und Herbstperiode (770-476 v. Chr.), befahl König Fuchai den Bau eines Handelskanals zwischen den Städten Yangzhou und Huai’an. Nach und nach wurde der Kanal von Yangzhou aus verlängert, bis er in der Yuan-Dynastie (1271-1368) seine heutige Ausdehnung erreichte. Yangzhou ist heute auch als „Stadt des Kaiserkanals“ bekannt.

Das neue Museum zeigt auf 79.000 Quadratmetern Stücke, die die Geschichte des Kaiserkanals widerspiegeln, darunter Statuen, Waffen und Kunstgegenstände. Besonders besticht es auch durch seine außergewöhnliche Architektur – es ist geformt wie eine der typischen Barken, die seit Jahrtausenden Waren auf dem Kanal transportieren. Außerdem bietet es einen Dachgarten und einen Aussichtsturm in Form einer Pagode.

Mehr Informationen zu China unter https://www.china-tourism.de/; Foto: Kaiserkanal Museum Yangzhou – Copyright ChinaCultureOrg

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