22. Dezember 2018 Hans-Raimund Kinkel

Radtourismus im radrevier.ruhr beliebt

Während so manche Branche noch immer unter den Nachwehen des Rekordsommers 2018 leidet, blickt man im radrevier.ruhr auf ein äußerst erfolgreiches Jahr zurück. Wen wundert’s – bei Sonne und sommerlichen Temperaturen radelt es sich schließlich angenehmer als im strömenden Regen. Doch nicht nur das Wetter hat in der vergangenen Radsaison gepasst: Zahlreiche Neuerungen haben 2018 das Radfahren in der Metropole Ruhr noch komfortabler gemacht. Es kommt Schwung in den Radverkehr – allein das Zählgerät in Mülheim an der Ruhr auf dem RS 1 zählte in diesem Jahr an Spitzentagen über 3000 Radfahrer pro Tag, obwohl dieser hier bislang noch eine Sackgasse mit Fahrradaufzug ist.

Ein guter Indikator für die Beliebtheit des Radtourismus im radrevier.ruhr, das insgesamt mehr als 1200 Radkilometer umfasst, sind die Anfragen im ServiceCenter der Ruhr Tourismus GmbH (RTG). Geschäftsführer Axel Biermann zeigt sich hoch zufrieden: „Anfragen zum RuhrtalRadweg, zur Römer-Lippe-Route und zum radrevier.ruhr allgemein erreichen uns bei der RTG zig mal täglich auf den unterschiedlichsten Kanälen. Die Anzahl der versendeten Radbroschüren durch das ServiceCenter der RTG stieg im Vergleichszeitraum Januar bis Oktober um fast 40 Prozent an. Dabei wurde besonders die neue Radkarte vom radrevier.ruhr im Maßstab 1:100.000 nachgefragt. Auch auf Reisemessen waren die Rad-Printprodukte sehr beliebt bei potentiellen Gästen aus dem In- und Ausland. Das zeigt uns, dass sich das radrevier.ruhr als Radreisedestination längst etabliert hat.“

Foto: © RuhrtalRadweg-Stratmann_Arnsberg-Fairnesszone

Im kommenden Jahr stehen im gesamten radrevier.ruhr zahlreiche Neuerungen an. So wird 2019 das regionale Knotenpunktsystem für Radurlauber fertig installiert. Dies wird die Orientierung deutlich erleichtern und Gäste gezielt über die besten Radwege des Ruhrgebiets lotsen. Wer sich lieber digital routen lässt, der kann sich auf einen digitalen Radtourenplaner zum Frühjahr 2019 freuen. Zusätzlich zur bekannten Übersichtskarte mit allen Knotenpunkten im radrevier.ruhr wird ein neues Tourenheft passende Routenvorschläge geben. Um das radrevier.ruhr deutschlandweit bekannter zu machen, soll eine umfangreiche Marketingoffensive die Aufmerksamkeit auf das Ruhrgebiet als attraktives Radreiseziel lenken. Auch baulich wird die Infrastruktur weiter verbessert. So wird beispielsweise der Springorum Radweg weiter ausgebaut. Beim Prestigeprojekt RS 1 wird im Frühjahr der Brückenschlag über die Ruhr die Anbindung an den beliebten RuhrtalRadweg deutlich verbessern.

Ruhr Tourismus GmbH (RTG):

Der Auftrag der RTG ist es, ein eigenständiges touristisches Regionalprofil zu entwickeln sowie die Bündelung von Produktentwicklung, Marketing und Vertrieb zur Profilierung der Metropole Ruhr als neues und modernes Reiseziel voranzutreiben. Als Informations- und Koordinierungsstelle für die Metropole Ruhr ist die RTG zentraler Ansprechpartner – auch bei der Vernetzung der touristischen Partner in der Region. Neben ihrer Tätigkeit im Tourismusmarketing ist die Gesellschaft auch als Reiseveranstalter tätig.

Foto: Essen- Korteklippe © RuhrtalRadweg_Stratmann

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