6. März 2019 Hans-Raimund Kinkel

Radeln im Chiemsee-Alpenland

Mit dem Fahrrad zum südlichsten Hopfengarten Bayerns, von Baum zu Baum radeln oder entlang der Wasserwege fahren – Urlauber entdecken das Chiemsee-Alpenland am besten auf dem Sattel. Die gut ausgeschilderten Routen mit gemütlichen Biergärten und besonderen Sehenswürdigkeiten am Wegrand, die zertifizierten „Bett+Bike“-Gastgeber und Annehmlichkeiten wie der kostenlose Rad- und Wanderbus „Chiemseeringlinie“ machen die Region zum Paradies für Radfahrer. Insgesamt 2.000 Kilometer befestigte Radwege, Wald- und Forststraßen sowie Mountainbiketrails, halten dabei für jeden Radltyp abwechslungsreiche Touren bereit. Und immer mit dabei: Der Blick auf die einzigartige Naturkulisse aus Seen und Bergen. Hobbyradler begeben sich etwa auf kulinarischen Wegen durch das Voralpenland und Hobby-Sportler umrunden einmal den Chiemsee. Auch viele Fernradwege wie der Innradweg oder der Bodensee-Königssee-Radweg durchkreuzen die Region. Ausflügler und Urlauber, die kein eigenes Rad mitbringen, finden ihr passendes Sportgerät bei einem der zahlreichen Fahrradverleihstationen.

Kurze Orientierung © Chiemsee-Alpenland-Tourismus

„Must-Tour“ im Chiemsee-Alpenland

An dieser Tour führt für begeisterte Radler kein Weg vorbei: Der Chiemsee-Radweg umrundet auf 59 Kilometern einmal das „Bayerische Meer“ und ist ein „must-do“ für Aktivurlauber im Chiemsee-Alpenland. Vorbei an zahlreichen Badestellen, imposanten Ausblicken und Naturbeobachtungstürmen fahren sie entlang des Ufers. Die Tour ist vor allem für sportlichere Fahrer und E-Biker geeignet. Der fast parallel verlaufende Rundweg empfiehlt sich hingegen für Familien und Hobbyradler. Mit der Chiemseeringlinie kürzen Ausflügler die Strecke ganz einfach ab oder überspringen einzelne Etappen. Im Sommer besteht mit der „Chiemsee-Light-Tour“ außerdem die Möglichkeit mit Leihrädern, den Radausflug mit einem Besuch auf den Chiemsee-Inseln zu verbinden. Nach halber Strecke geben die Radler ihre Fahrräder einfach wieder in Prien oder Chieming ab und genießen so den Rest des Tages in der Idylle der Fraueninsel oder spazieren zwischen dem prunkvollen Schloss und urwüchsigen Wäldern auf der Herreninsel umher.

Bäume erradeln und im Sattel zum Hopfenparadies

Mit dem Gartenbauingenieur Thomas Janscheck radeln Interessierte von Baum zu Baum. Auf der Tour erfahren Natur-Fans spannende Geschichten zu historischen Bäumen wie der Königreich-Bayern-Linde, der Gerichtslinde oder der Friedenslinde. Unterwegs schlendern sie auf verschlungenen Baumpfaden durch die Parkanlage von Schonstett und statten besonderen Baumexoten im Arboretum in Amerang einen Besuch ab. Auf den Spuren von Malz und Keltengeschichte begeben sich die Teilnehmer der geführten Rundtour entlang des Alz-Ufers. Von Seebruck aus radeln die Ausflügler vorbei an der malerischen Burghamer Filz in Richtung Alz. Gemeinsam mit Dipl. Ing. agrar Augustin Neureuther fahren Hobbyradler von Bad Aibling zum südlichsten Hopfengarten Bayerns. Nach der gemütlichen Tour erklärt er bei einer Führung durch den Hopfengarten, worauf es beim Anbau ankommt und was bei der Ernte wichtig ist. Anschließend verkosten die Besucher im Biergarten bei einer gemütlichen Brotzeit das Bier der Schlossbrauerei Maxlrain.

Radpause am Chiemsee-Ufer © Chiemsee-Alpenland-Tourismus

Die Radregion als Wegkreuzung

Durch das Chiemsee-Alpenland verlaufen zudem zahlreiche Fernradwege. So kreuzt der Innradweg – einer der längsten Themenwege Europas – die gesamte Region auf insgesamt 68 Kilometern. Entlang des Flussverlaufs und durch idyllische Voralpenlandschaft genießen die Radler die erholsame Luft der Urlaubsorte Kiefersfelden oder Oberaudorf, machen einen Abstecher mit der Zahnradbahn auf den aussichtsreichen Wendelstein, legen einen Genuss-Stopp in Rosenheim ein oder bewundern die eindrucksvoll an der Innschleife gelegene Stadt Wasserburg. Auf der Fernroute vom Bodensee zum Königssee durchqueren Radfahrer das Chiemsee-Alpenland auf rund 45 Kilometern und genießen beispielsweise das Moorheilbad in Bad Feilnbach oder nehmen sich die Zeit für einen Abstecher auf die Herreninsel zum Schloss Herrenchiemsee. Auch der Mozart-Radweg läuft in mehreren Tagesetappen durch die Region. Auf den Spuren des Komponisten besuchen Aktivurlauber historisch belegte Wirkungsstätten des Musikers.

Die neue Radkarte des Chiemsee-Alpenland Tourismus gibt einen detaillierten Überblick mit vielfältigen Tourenvorschlägen im Maßstab 1:80.000 zu Fern- und Kurzstrecken sowie Auskünfte zu E-Bike-Ladestationen, Werkstätten und Fahrradschlauchautomaten.

Weitere Informationen und die kostenlose Faltkarte: www.chiemsee-alpenland.de erhältlich.

Fotos: © Chiemsee-Alpenland Tourismus

Radeln-mit-Blick-auf-Fraueninsel- © chiemsee-alpenland-tourismus

Das Chiemsee-Alpenland

Das Chiemsee-Alpenland zählt mit dem Chiemsee, den Städten Rosenheim und Wasserburg, dem Inn, den Chiemgauer Alpen, dem Mangfallgebirge sowie den Thermen in Bad Aibling und Bad Endorf zu Deutschlands beliebtesten Feriendestinationen. Hier kommen sowohl Erholungs- und Aktivurlauber, Familien, Gesundheits- und Wellnessreisende als auch Kulturbegeisterte das ganze Jahr voll auf ihre Kosten. Rund 50 Berggipfel und 60 Almen locken ambitionierte Gipfelstürmer genauso wie Naturgenießer in die einzigartige Bergwelt des Chiemsee-Alpenlandes. So lernen Interessierte auf den Themenwegen Wissenswertes über Bier und Sagen, besuchen bei den Wanderungen mit besonderen Extras einen Jodelkurs in luftiger Höhe oder verausgaben sich die wagemutigen Kletterer auf einer der 1.000 Routen. Unterwegs mit SUP, Ruderboot & Co. genießen Urlauber auf dem Wasser den Blick in die Chiemgauer Voralpen. Auf dem Festland finden Radler rund 2.000 Kilometer Radwege und umrunden beispielsweise auf dem Chiemsee Radweg einmal den See oder erleben die Vielseitigkeit der Natur entlang des Innufers. In den Städten und Gemeinden der Region finden Kultur- und Genussliebhaber echte alpenländische Tradition und Lebensart, bayerische Feste und Trachten, zahlreiche Veranstaltungen und Ausstellungen sowie typisch regionale Küche in den Berggasthöfen und Wirtshäusern.

So folgen Besucher etwa via Schiff den Spuren König Ludwigs II. zum weltberühmten Schloss Herrenchiemsee oder verbringen auf der Fraueninsel ihren Inselurlaub mitten im „Bayerischen Meer“. Erholsame Berg- und Seeluft in den Erholungs- und Luftkurorten, dem einzigen Kneipp-Kurort Oberbayerns Prien am Chiemsee und natürliche Heilmittel wie Moor, Schwefelthermalwasser oder Jodthermalsole in den drei Heilbädern Bad Aibling, Bad Endorf und Bad Feilnbach und die höchste Klinikbettendichte Europas zeichnen die Gesundheitsregion Chiemsee-Alpenland aus. Darüber hinaus erleben Kongress- und Tagungsgäste außergewöhnliches Tagen inmitten von einzigartiger Landschaft und beeindruckender Natur. Mit modernen Veranstaltungszentren wie etwa in Rosenheim oder Bad Aibling bietet das Chiemsee-Alpenland beste Voraussetzungen für Kongresse und Tagungen jeder Kragenweite. Als offizielle Tourismusorganisation der Region ist die Chiemsee-Alpenland Tourismus GmbH & Co. KG für die Vermarktung und Förderung der touristischen Wirtschaft in der Region zuständig. Mit Sitz in Bernau am Chiemsee betreibt sie dort am Chiemseeufer ein Informations- und Buchungscenter für Individual- und Gruppenreisende für das gesamte Chiemsee-Alpenland. www.chiemsee-alpenland.de

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