25. Juni 2020 Hans-Raimund Kinkel

Radausflug nach Lüneburg

Lüneburg ohne Heide – das mag man sich gar nicht vorstellen. Und doch ist der nördliche Bereich bis zur Elbe hin eine Region mit komplett anderem Charakter. Agrarwirtschaft dominiert die weiten Flächen mit blühenden Kartoffel-Feldern. Idyllische Wasserläufe wie die Illmenau schlängeln sich durchs flache Land. Radfahren auch am Illmenau-Kanal entlang ist eine reine, entspannte Freude mit Blick auf die am Himmel kreisenden Raubvögel und Störche zwischen den Wiesen.

Und Lüneburg selbst – jetzt in Corona-Zeiten fast ohne Touristen. Erstmals gelingt es mir, auch das Rathaus ohne Markt und Touristenrummel zu fotografieren.

Und die Atmosphäre am Hafenkran ist immer wieder ein besonderes Erlebnis.

Die Stadt ist ohnehin ein einziges Fotomotiv, einen ganzen Bildband könnte man mit vielen Details an den liebevoll restaurierten Häusern problemlos füllen.

Unser Weg führte von Geesthacht über Oldershausen an den Kanal, dort bis zur Wilhelmsbrücke und durch die Felder nach Bardowick. In Bardowick machen wir zwei Abstecher –  zum Dom und zur Mühle.

In Bardowick beginnt der Radweg am Fluss Illmenau entlang bis ins Zentrum von Lüneburg. Er ist durchweg ein Sandweg mit Schotter zwischen drin. Nicht ganz bequem zu radeln und da es einige Entgegenkommer gibt, Radler und Jogger, muss man etwas auf der Hut sein, um nicht in den Rabatten zu landen.

Bei herrlichem Wetter lassen wir uns einen Flammkuchen am Hafenkran schmecken und starten zurück über St Dionys am Rand des herrlich duftenden Kieferwaldes entlang. Versteckt hinter den Bäumen entdeckt man wohl einen der schönsten Golfplätze der Region. Kurz außerhalb St. Dionys schwenken wir auf den Weg am Illmenau Kanal ein und Radeln zurück nach Oldershausen und Geesthacht.

Hier ein Bericht von unserer Frühjahrstour.

 

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