3. Oktober 2021 Hans-Raimund Kinkel

Potsdamer-Konfenernz-Ausstellung noch bis 31. Oktober

Die Potsdamer Konferenz ist eines der bedeutendsten historischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts. Sie gilt weltweit als Symbol für den Endpunkt des Zweiten Weltkrieges und den Ausbruch des Kalten Krieges. Das im Potsdamer Schloss Cecilienhof verabschiedete „Potsdamer Abkommen“ legte den Grundstein für eine Neuordnung der Welt nach 1945.

Anlässlich des 75. Jahrestages der Potsdamer Konferenz konzipierte die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) eine Sonderausstellung. Noch bis zum 31.10.2021 können Interessierte am authentischen Ort eine multimediale Zeitreise in die schicksalshaften Tage des Sommers 1945 erleben. Eine sachliche und ideologiefreie Präsentation der geopolitischen Beschlüsse kontrastiert mit emotional berührenden Stimmen Betroffener. Bekannten historischen Persönlichkeiten wie Churchill, Stalin und Truman, stehen die vielen „Namenlosen“ der Geschichte gegenüber – darunter Atombombenopfer, Vertriebene und Kollaborateure. In der Ausstellung wird auch erstmals die berühmte Gartenterrasse als Ort der Presseaufnahmen der „Großen Drei“ in den Korbsesseln miteinbezogen.