27. Dezember 2018 Hans-Raimund Kinkel

Naturtourismusregion Uckermark ist „Nachhaltiges Reiseziel“

(epr) „Wir haben die Erde von unseren Eltern nicht geerbt, sondern nur von unseren Kindern geliehen“, nach diesem indianischen Sprichwort handeln immer mehr Menschen und achten auf einen nachhaltigen Konsum. Die Frage nach der Herkunft, der Transparenz und der Lebensdauer steht immer häufiger im Vordergrund von Kaufentscheidungen. Neben Lebensmitteln und Konsumgütern ist die Freizeit ein großer Faktor im Bereich ökologischer Verantwortung und so stehen Urlaubsregionen hoch im Kurs, die diese Lebensart unterstützen.

Eine dieser verantwortungsbewussten Urlaubsdestinationen ist die Naturtourismusregion Uckermark, die im Rahmen der ITB 2018 mit dem Zertifikat „Nachhaltiges Reiseziel“ durch TourCert ausgezeichnet wurde. Basierend auf international anerkannten Standards wurde hier ein einzigartiges Verfahren zur kontinuierlichen, nachhaltigen Ausrichtung einer Tourismusdestination angewandt. Damit ist die Uckermark die erste Region im Bundesland Brandenburg, die das TourCert-Siegel tragen darf. Derzeit sind erst zwölf Orte deutschlandweit zertifiziert worden, weitere befinden sich im Prozess.

Die Natur- und Landschaftsführer der Uckermark wissen allerhand von Fröschen, Libellen, Bibern und Seeadlern zu berichten. (Foto: epr/Hurtienne/Uckermark)

Für die Urlaubsregion Uckermark stehen solche Ziele schon länger auf der Agenda und die aktuelle Auszeichnung ist nur eine Marke auf dem Weg zum klimafreundlichen Tourismus, zu dem sich die Region aufgemacht hat. Die Verantwortlichen möchten bewusst zu einer ganzheitlichen ökologischen Entwicklung beitragen – nicht zuletzt um auch die eigenen Ressourcen zu bewahren.

Klimafreundlich durch die Flusslandschaften: Geführte Kanutouren im Nationalpark Unteres Odertal sind äußerst naturverträglich. (Foto: epr/Kappest/Uckermark)

In Kooperation mit der HNE Eberswalde wurde beispielsweise das Projekt „Innovationsnetzwerk Klimaanpassung Region Brandenburg-Berlin“ (INKA BB) entwickelt und mit ihm ein klimaangepasstes Destinationsmanagement für die gesamte Reiseregion. Nicht nur die touristischen Anbieter profitierten von den Anregungen durch Workshops unter anderem zu den Themen Energieeffizienz und klimafreundliche Mobilität, vor allem die Urlauber können auf derzeit 26 sehr aktive Gastgeber aus dem fest etablierten Netzwerk „Ferien fürs Klima“ mit gutem Gewissen zugreifen.

Und so kommt es, dass man beispielsweise nach einem Spaziergang am Kamin der ökologisch ausgebauten Unterkunft in der denkmalgeschützten Wassermühle Gollmitz die Seele baumeln lässt. Wer sich für die klimaneutralen Urlaubsangebote interessiert, wird unter www.tourismus-uckermark.de/klima fündig.

 

Startfoto: Die Uckermark mit ihren vielseitigen und unberührten Landschaften erkundet man am besten zu Fuß bei einer geführten Wanderung. (Foto: epr/Kappest/Uckermark)

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