9. Mai 2020 Hans-Raimund Kinkel

Museen in München öffnen ihre Pforten

Ab dem 12. Mai 2020 können die Besucherinnen und Besucher wieder die Originale in den städtischen Museen besuchen, zur Inspiration, zur Erfrischung, zum Trost. Dabei ist ein sicherer und möglichst angenehmer Museumsbesuch unter den derzeit gültigen Bedingungen gewährleistet.

Jüdisches Museum

JuedischesMuseumMuenchen_Foto © Daniel Schvarcz

Das Jüdische Museum München zeigt die neue Ausstellung „Von der Isar nach Jerusalem – Gabriella Rosenthal (1913-1975) – Zeichnungen“: Die in München geborene Künstlerin gibt darin Einblicke in ihr Leben in Jerusalem, wohin sie 1935 mit ihrem damaligen Mann, dem Schriftsteller und Religionspublizisten Schalom Ben-Chorin migriert ist. Die Dauerausstellung „Stimmen_Orte_Zeiten“ gibt Impulse und Informationen zur Münchner jüdischen Geschichte und Gegenwart.
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Lenbachhaus und Kunstbau

Das Lenbachhaus öffnet erstmals die bisher nur digital präsentierte Ausstellung „Sheela Gowda. It…matters“. Die kurz vor der Schließungsverfügung eingerichteten raumgreifenden Arbeiten aus landesspezifischen Materialien der in Indien lebenden Künstlerin setzen sich mit globalen Arbeitsbedingungen und Produktionskreisläufen auseinander. Auch die Ausstellungen „Das Malerische – Werke des 190. Jahrhunderts“, die Präsentation zur Kunst von Joseph Beuys und die Sammlung Blauer Reiter sind wieder zugänglich.
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Münchner Stadtmuseum

Das Münchner Stadtmuseum öffnet seine Ausstellungen schrittweise. Begonnen wird mit den beiden Sonderausstellungen. „Vorbilder / Nachbilder. Die fotografische Lehrsammlung der Universität der Künste Berlin 1850-1930“ konnte in Abstimmung mit der nachfolgenden Station, dem Museum für Fotografie der Staatlichen Museen zu Berlin, bis 26. Juli verlängert werden. Die erfolgreiche Ausstellung „Ready to go! Schuhe bewegen“, die einen kulturhistorischen Rundgang an über 500 Paar Schuhen erzählt und dabei auch soziologische Aspekte beleuchtet, wird bis 17. Januar laufen.
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Museum Villa Stuck

Im Museum Villa Stuck wird die Ausstellung „She wants to go to her bedroom but she can´t be bothered. 30 Jahre Schmuck von Lisa Walker“ zu sehen sein. Darüber hinaus werden zwei neue Präsentationen vorbereitet: „Margret Eicher. Lob der Malkunst“ und „Beate Passow. Monkey Business“. In den Historischen Räumen im Erdgeschoss zeigt das Museum in Kürze „Schönheit Stärke Leidenschaft. Die Plastiken Franz von Stucks in den Historischen Räumen neu präsentiert“ mit der neu erworbenen Plastik „Phryne“.
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NS-Dokumentationszentrum München

Das NS-Dokumentationszentrum München kann zu seinem fünfjährigen Bestehen vermelden, dass der Eintritt dauerhaft frei bleiben wird. Neben der historischen Dauerausstellung zeigt das Haus noch bis voraussichtlich 30. August die Ausstellung „Tell me about ̶y̶̶e̶̶s̶̶t̶̶e̶̶r̶̶d̶̶a̶̶y̶ tomorrow“. Sie bringt die Gegenwartskunst in Austausch mit aktuellen Denkansätzen der Erinnerungsarbeit. Arbeiten von mehr als 40 internationalen Künstlerinnen und Künstlern erweitern die historische Dokumentation auf ästhetische, poetische und mehrdeutige Weise.
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Valentin-Karlstadt-Musäum

Das Valentin-Karlstadt-Musäum präsentiert seine Dauerausstellungen zu Karl Valentin, Liesl Karlstadt und den Münchner Volkssängern. Am 14. Mai öffnet dann die neue Sonderausstellung „Musik, Krawall und andere schöne Künste“, eine Vinyl-Reise durch Zeiten, Musiken und Gelegenheiten – nicht vollständig, aber lustvoll. Im Innenhof des Isartors ist vom 28. Mai an die Freilichtausstellung „Wiggerl Greiner. Ein Meister des Münchner Humors“ zu sehen. Er gilt als der „Erfinder“ von Karl Valentin.
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