3. Juni 2021 Hans-Raimund Kinkel

Mit dem Rad zum Naturschutzgebiet Die Reit

Bei Radtouren durch die Vier- und Marschlande kann man immer wieder neue besondere Areale entdecken. Als Alternative zum Marschbahndamm bietet sich besonders ein Abstecher zur Reitbroker Mühle und von dort über den Vorderdeich und Reitdeich zum Naturschutzgebiet Die Reit. Der Weg führt zu den Naturbecken an der Dove Elbe (Foto). Über den Ochsenwerden Norderdeich und den tatenberger Deich radelt man am Westteil der Regattestrecke vorbei zur Tatenberger Schleuse.

Reitbroker Mühle © Hans-Raimund Kinkel

Auf Wikipedia findet man einen umfassenden Beitrag zur Reit mit Hinweisen auch für Wanderer.

„Das Naturschutzgebiet Die Reit liegt in den Hamburger Stadtteilen Reitbrook und Allermöhe in den Marschlanden, zwischen dem Zusammenfluss der Dove Elbe und Gose Elbe.

Das Naturschutzgebiet im Südosten Hamburgs hat eine Größe von 92 Hektar. Es umfasst das 1973 ausgewiesene Gebiet Die Reit und die 2011 erfolgte Erweiterung um die Flächen Die Hohe, Kleiner Brook und ein rund 3,3 ha großes Gebiet im Südosten. Die heutige Geländestruktur der Reit ist wesentlich auf den Betrieb einer Ziegelei zurückzuführen. Geprägt wird das Gebiet von den ausgedehnten Schilfröhrichten, artenreichen Weidengebüschen und dem urwüchsigen Birkenbruchwald, zwei größeren Teichen sowie vielen Kleingewässern und Gräben. Die Hohe ist ein vielfältiges Teichgelände auf einem ehemaligen Spülfeld. Der Kleine Brook wird geprägt durch Grünland im Vorland der Dove Elbe.

Tatenberger Schleuse © Hans-Raimund Kinkel

Den Schutzstatus erhielt Die Reit in erster Linie wegen ihrer Bedeutung als Brut- und Rastgebiet mitteleuropäischer Sing- und Zugvögel, Die Hohe für das bedeutende Vorkommen des Kammmolchs und der Kleine Brook aufgrund seiner Bedeutung für Wiesenvögel, insbesondere für die Uferschnepfe. Auch durch weitere Amphibienvorkommen, vielerlei Insekten und seine Flora zeichnet sich das Schutzgebiet aus.“

Foto. © Hans-Raimund Kinkel

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