18. August 2021 Hans-Raimund Kinkel

Kur-Urlaub in der „Toskana des Nordens“

Gerade im Angesicht der jüngsten Herausforderungen stellen viele Menschen die eigene Gesundheit wieder mehr in den Fokus. Insbesondere der private Kurbereich erfreut sich dabei immer größerer Beliebtheit.

Die Saale-Unstrut-Region wird auch als „Toskana des Nordens“ mitten in Deutschland bezeichnet. Wanderungen durch üppige Weinberge, Fahrradtouren entlang idyllischer Kalksteinterrassen und Trockenmauern oder Verschnaufpausen auf einer der pittoresken Streuobstwiesen erhalten in der „Toskana des Nordens“ ein besonderes Flair.

Naumburg liegt inmitten der klimatisch verwöhnten Saale-Unstrut-Region.  (Foto: epr/Bad Kösen/Stadt Naumburg)

Während die klimatisch verwöhnte Kultur- und Weinlandschaft ein facettenreiches Programm an Outdoor-Aktivitäten bietet, lockt das Heilbad Bad Kösen mit traditionsreichen Kur- und Therapieangeboten: Die Entdeckung der Salzvorkommen im 17. Jahrhundert, das milde Klima und die natürlichen Heilquellen besiegelten den Aufstieg des kleinen Flößerortes zum bedeutungsvollen Heilbad.

So werden die Solequellen in Bad Kösen seit über 180 Jahren erfolgreich zur Behandlung von Atemwegserkrankungen und Störungen des Bewegungsapparates genutzt. Heute zählen die salinentechnischen Anlagen zu den bedeutendsten technischen Denkmälern Europas und haben als zusammenhängender Komplex echten Unikat-Charakter. Auch jetzt noch wird vom 1731 errichteten Borlachschacht, der zugleich Wahrzeichen und Quelle der Kösener Soleförderung ist, durch eine hölzerne Anlage zur Kraftübertragung Sole zum 20 Meter hohen Gradierwerk gepumpt.

Die natürlichen Solequellen werden im Heilbad Bad Kösen schon seit über 180 Jahren zur Behandlung von Atemwegserkrankungen genutzt. (Foto: epr/Bad Kösen/©Torsten Biel)

Diese tröpfelt zur Verdunstung über Schwarzdornreisig und erzeugt ideale Bedingungen für die Freiluftinhalation – die intensive Salzluft könnte jedes Seebad in den Schatten stellen. Im unteren Kurpark befindet sich neben einer Kneippanlage und einer historischen (Sole-)Trinkhalle auch das Kurmittelzentrum „kösalina“. Hier stehen die traditionell bewährten Heilmittel Sole, Wasser, Wärme und Salz im Mittelpunkt der qualitativ hochwertigen Gesundheits- und Wellnessangebote. Ein Bad im 32 Grad warmen Sole-Thermal-Wasser entspannt die Muskulatur, regt den Kreislauf an und lindert dank der mineralischen Bestandteile chronische Gelenkerkrankungen, Allergien und Hautprobleme.

Die salinentechnischen Anlagen Bad Kösens zählen zu den bedeutendsten technischen Denkmälern Europas. (Foto: epr/Bad Kösen/©Alexander Kaßner)

Die antibakterielle Luft in der Salzgrotte wirkt sich positiv auf die Atemwege aus und unterstützt die Selbstheilungskräfte des Körpers. Egal ob pure Entspannung beim Schwebebad in der Natursole oder aktive Bewegung mit Wassergymnastik und Aqua-Fit-Kursen: Im Kurmittelzentrum und in den Hotels Bad Kösens sind verschiedenste Schnupperkuren, Wellness- und Therapiepakete buchbar.

Mehr unter www.naumburg-tourismus.de. Startfoto: (Foto: epr/Bad Kösen/©Kurbetriebsgesellschaft)

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