7. Oktober 2018 Hans-Raimund Kinkel

Jede Tour ein Unikat: Seltene Orchideen entdecken

Mutter Naturs Schöpfung ist ebenso zauberhaft wie unergründlich – warum es ausgerechnet in französischen sowie südafrikanischen Gefilden so viele einzigartige Pflanzenarten gibt, wie nirgendwo sonst, bleibt allein ihr Geheimnis. DUMA Naturreisen, der Marktführer für Botanik-Reisen, hat sich dem Auffinden dieser seltenen Pflanzen verschrieben – und organisiert regelmäßig von Experten geführte Touren, die Interessierten die Flora und Fauna der verschiedensten Länder näherbringen. Dabei ist jede der stets in Kleingruppen stattfindenden Reisen einzigartig, denn je nach Blütenstand oder spontanen Funden ändern sich die Abläufe der Führungen.

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Klima-Mix in den Cevennen
Eine dieser Touren führt ins tiefste Frankreich: Nördlich der Küstengarrigue von Montpellier liegt der Naturpark Grand Causses mit seinen engen, steilen Schluchten und weitläufigen Hochebenen. Die abwechslungsreiche Landschaft wird dank ihrer Lage sowohl von der Mittelmeer- als auch von der Alpen-Klimazone geprägt, weshalb hier über 1500 Pflanzenarten heimisch sind, die man in einer solchen Kombination selten erlebt. Neben raren Orchideen wie der Oster-Ragwurz steht bei einer Reise in diese Region auch die Vogelwelt im Fokus der Beobachtungen. Als Grundlage für die Tour dient eine Dokumentationsreise, die erstmalig 2011 von den Experten von DUMA und dem Projekt naturgucker.de durchgeführt wurde – von Trip zu Trip werden allerdings stets weitere Fundorte ausgemacht.

Blütenmeere in der Wüste
Die Umgebung um Kapstadt und den Tafelberg im Süden Afrikas ist mit 8500 nachgewiesenen Pflanzenarten eine von sechs weltweiten Florenregionen – wenn auch die kleinste. Von Grasländern über Regenwälder bis hin zu Sumpfgebieten, Savannen und Bergwelten finden sich hier die unterschiedlichsten Landschaftsausprägungen mit ihren ganz eigentümlichen Auswüchsen. Über 60 % der hier blühenden Pflanzen sind endemisch, kommen also nirgendwo sonst auf der Welt vor. In täglichen Exkursionen können Naturliebhaber die vielen Nationalparks besuchen und sich bis zur Kapspitze und dem weltberühmten „Kap der guten Hoffnung“ vorwagen. Der Reiseverlauf richtet sich dabei nach dem vorherrschenden Blütenstand. Teilnehmer haben gute Chancen auf die Sichtung von Orchideen, Sonnentau, Proteen, Strohblumen und vielen weiteren Pflanzen. Besonders imposant erscheint das Namaqualand mit seinem bunten Blütenmeer, das einen floralen Regenbogen abbildet. Diese und viele weitere Botanik-Reisen sind für 1.990 € (Frankreich) bzw. 2.190 € (Südafrika) pro Person buchbar unter www.duma-naturreisen.de.

Autor: bfs
Bilder: DUMA Naturreisen

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