22. Februar 2020 Hans-Raimund Kinkel

Inselglück mit Bad im kühlen Nass

Zum perfekten Inselglück gehört zweifelsohne ein Bad im kühlen Nass! Ob an einem Traumstrand, in einer Salzwasserhöhle oder unterm Wasserfall im Regenwald – wir zeigen hier zehn faszinierende Orte zum Baden auf Inseln rund um den Globus.

Bacuit Bay, Philippinen – 7.641 Inseln und…

Philippinen_Palawan © Philippine Department of Tourism_David Hettich and Tobias Hauser

Die Philippinen locken mit türkisblauen Wasserfällen, kristallklarem Wasser und einsamen Buchten. Letztere finden Besucher beispielsweise auf der Insel Palawan – genauer gesagt in der Bacuit Bay vor dem beliebten Ferienort El Nido. Mit dem Katamaran, Kajak oder gar zu Fuß sind die Buchten erreichbar und versprechen Entspannung und Badespaß an schneeweißen Sandständen. In Ufernähe warten 2.000 verschiedene Fisch- und 400 Korallenarten darauf, entdeckt zu werden. www.morefunphilippines.de

Coeur Bouliki, Martinique – Bad im Regenwald

Pool im Regenwald auf Martinique_© Comité Martiniquais du Tourisme

Bei Saint-Joseph im Norden der Karibikinsel Martinique befindet sich die größte Waldzone des Eilands: 1.500 Hektar tropischer Regenwald bilden seine grüne Lunge und zahlreiche Wasserläufe durchqueren die Region. Einige davon bilden natürliche Wasserbecken, die von Einheimischen gerne für eine kühle Erfrischung genutzt werden. Hotspot ist Coeur Bouliki, wo im Schatten einiger Bäume Holztische bereitstehen und als begehrter Picknickplatz zwischen Urwald und belebendem Nass fungieren. www.martinique.org

Pink Sand Beach, Indonesien – Ein Bad in Pink

KOMODO ISLAND_TAKA MAKASAR_© AYANA Hotel

Der Traumstrand auf der unbewohnten indonesischen Insel Padar erhält seine Farbe durch Rückstände kleiner rosafarbener Orgelpfeifen-Korallen. Urlauber erkunden beim Schnorcheln eine der artenreichsten Unterwasserwelten der Erde. Gäste des auf der Nachbarinsel Flores gelegenen Fünf-Sterne-Luxusresorts AYANA Komodo Resort, Waecicu Beach besuchen diese einzigartige Naturkulisse während eines geführten Ausflugs. www.ayana.com/labuan-bajo/ayana-komodo

Siesta Key, Florida – Schneeweißer Sand 

Siesta Key Beach © Eddie Kirsch_Visit Sarasota County

Siesta Key ist eine von sechs vorgelagerten Inseln der Region Sarasota County. Ihr Strand zählt nicht zuletzt dank der vielen Auszeichnungen für den wohl feinsten Sand der Welt zu Floridas beliebtesten Küsten. Der Siesta Key Beach besteht zu 99 Prozent aus Quarz, weswegen er auch bei hochsommerlicher Hitze kühl und angenehm an den Füßen bleibt. Professionelle Sandskulpturen Erbauer veranstalten hier jedes Jahr zu den Siesta Key Crystal Classics einen Wettbewerb. www.visitsarasota.com

Sawa-i-Lau Höhlen, Fiji – schwimmen in Höhlen

Couple swim at Sawa-i-Lau caves. Sawa-i-Lau-Höhlen © Tourism Fiji

Auf den Yasawa-Inseln, nordwestlich von Fijis Hauptinsel Viti Levu, tauchen Urlauber in einen magischen Ort ab. In den Salzwasserhöhlen Sawa-i-Lau schwimmen Entdecker im strahlenden Sonnenlicht, das durch Löcher in der bis zu zehn Meter hohen Decke auf die Wasseroberfläche fällt. Durch einen versteckten Unterwassereingang erkunden Mutige zudem die zweite, kleinere Höhle. www.fiji.travel

Tokyo, Japan – Inselfeeling fernab des Trubels

Tomari Beach (Shikinejima Island) © Tokyo Convention & Visitors Bureau

Japans Hauptstadt hat noch weitaus mehr zu bieten als Großstadtflair: Vor der Küste Tokyos liegen mehr als 300 Inseln, die für ausreichend Badespaß sorgen. Urlauber können zwischen den Ogasawara Inseln (rund 1.000 Kilometer von Tokyo entfernt) und den Izu Insel (zweistündige Fährüberfahrt) wählen. Auf den Eilanden angekommen, erwarten die Besucher smaragdgrünes Wasser, weiße Sandstrände und unberührte Natur. www.gotokyo.org

Island – Fjordromantik und heiße Quellen

Island-Frost-Og-Funi-Hottub © Hotel Frost og Fúni

Die Expertinnen des Reiseveranstalters Katla Travel kennen die besten Plätze für außergewöhnliche Badeerlebnisse in Island: Genießer nutzen die freistehenden Whirlpools ihres Ferienhauses. Landschaftsfreunde entspannen in den natürlichen warmen Hotpots umgeben von Bergen und sattgrünen Wiesen, im kleinen Schwimmbad im entlegenen Fjord oder im Algenbad. Mutige schwimmen mit Neoprenhandschuhen und -schuhwerk im kühlen Meer. www.katla-travel.is

South Padre Island, Texas – Dünen & Wattenmeer

South Padre Island – Birdbay © Travel Texas

South Padre Island im US-Bundesstaat Texas gilt als der längste naturbelassene Küstenabschnitt der Vereinigten Staaten. Die Landenge ist ein gut gehütetes Geheimnis und bietet Badefreunden, Seglern, Schnorchlern und Tauchern gleichermaßen allerhand Möglichkeiten, ihrem Hobby zu frönen. Der 112 Kilometer lange Strandabschnitt Padre Island National Seashore verschreibt sich nicht nur dem Schutz der Küstenlinie mit ihrer Dünen- und Wattlandschaft, sondern eignet sich auch ideal für einen Sprung ins kühle Nass. www.traveltexas.de

Mosquito Bay, Puerto Rico –  leuchtende Gewässer

Esperanza Beach Vieques – Vieques © Discover Puerto Rico

Mit mehrfachem Inselvergnügen beeindruckt Puerto Rico – dem karibischen Eiland ist unter anderem Vieques vorgelagert. Mit dem Boot oder Flieger erreichbar, offenbart sich knapp zehn Kilometer östlich der Hauptinsel eine bilderbuchgleiche Strandlandschaft. Ein magischer Höhepunkt befindet sich jedoch im Wasser: die biolumineszente Bucht Mosquito Bay. Sie ist die am hellsten Leuchtende ihrer Art – weltweit! www.discoverpuertorico.com

Panama City Beach, Florida – Musik unter den Füßen

Beach dunes © Panama City Beach

Shell Island ist eine elf Kilometer lange, der Stadt Panama City Beach vorgelagerte Insel im Nordwesten Floridas. Aufgrund der extrem feinkörnigen Beschaffenheit des schneeweißen Sandes „quietscht“ der Boden bei einem Strandspaziergang sprichwörtlich unter den Füßen. Während in den Wintermonaten meist nur Inselbewohner wie Seevögel oder Waschbären Töne von sich geben, steigen im Sommer zahlreiche Sonnenhungrige in das Konzert ein – nach einem erfrischenden Bad im Golf von Mexiko laden die Strände von Shell Island zum Entspannen ein. www.visitpanamacitybeach.com.

Startfoto: Blick auf den Felsen Le Diamant_© Comité Martiniquais du Tourisme

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