18. März 2019 Hans-Raimund Kinkel

Fastenzeit! Richtig umgesetzt

Es ist Fastenzeit! Richtig umgesetzt, ist Fasten ein wunderbares Erlebnis – insbesondere, wenn man sich für eine Panchakarmakur entscheidet. Denn dabei handelt es sich um die heilsamste aller Fastenkuren, die nicht nur das Wohlbefinden steigert – sondern nachhaltig die Lebensqualität verbessern kann, weiß Birgit Moukom, Gründerin der Ashoka-Zentren auf Madeira.

Gerade jetzt in der Fastenzeit üben sich viele Menschen in Verzicht: Auf Schokolade, auf Alkohol oder Zigaretten oder auf das Auto. „Mit Heilfasten hat das nicht viel zu tun“, erklärt Birgit Moukom. „Gerade bei der Panchakarmakur geht es nicht um den Verzicht auf ein einzelnes Laster, sondern um Ganzheitlichkeit.“ Denn: „Pancha“ bedeutet „fünf“ und „Karma“ wiederum „Tätigkeiten“. Es handelt sich demnach um ein Heilverfahren, das auf der Basis fünf unterschiedlicher Maßnahmen aufgebaut ist. „Sämtliche Anwendungen und Maßnahmen zielen darauf ab, den Körper und Geist zu reinigen“, so Birgit Moukom.

Die 10-tägige Kur in den Ashoka-Zentren
Im traditionellen Ayurveda finden die Ausleitungsverfahren über den Darm, den Mund, die Nase und über die Haut statt. Es kommen individuell erstellte Abführmittel (Virechan), pflanzliche Einläufe (Basthi), Brechmittel (Vaman), Nasenspülungen (Nasya) und/oder der Aderlass zur Anwendung. Diese klassische Reinigungskur (ohne Vamana) wird im Ashoka Ayurveda Kurzentrum mit Ayurvedaärzten aus Kerala/Indien durchgeführt. Gestartet wird der 10-tägige Heilungsprozess zunächst mit einer Pulsdiagnose. Darauf abgestimmt geht es dann um die Balance der drei ayurvedischen Doshas Vata, Pitta und Kapha. Yoga und Meditation, Kochkurse und Ayurveda-Workshop, persönliche Ernährungs- und Lifestyleberatung sowie eine tägliche Arztkonsultation ergänzen das ausgewogene Programm.

Panchakarma: Prävention gegen Krankheiten und Well-Aging
„Die Panchakarmakur ist das Herzstück von Ayurveda“, sagt Birgit Moukom weiter. „Alle Körpergewebe werden von Stoffwechseltoxinen, Chemierückständen und Medikamentenablagerungen, denen unser Körper in der modernen Gesellschaft ausgesetzt ist, befreit.“ Aus gutem Grund ist sie die beste Prävention vor Krankheiten. Aber gerade auch bei chronischen Erkrankungen hilft die Reinigung des Körpers die Selbstheilungskräfte zu aktivieren bzw. zu stärken.

Übrigens: Mitunter wird die Panchakarmakur in Wellness-Hotels und Ayurveda-Zentren zu einem standardisierten Programm in komprimierter Form geschrumpft. „Das kann aber nicht dem ayurvedischen therapeutischen Modell einer Panchakarma-Behandlung entsprechen“, weiß die Expertin Birgit Moukom. Sie rät: „Die Panchakarmakur sollte möglichst einmal pro Jahr durchgeführt werden und mindestens zehn Tage, bei chronischen Imbalancen einen längeren Zeitraum, dauern.“
Weitere Informationen zur Panchakarma-Kur

Über die Ashoka Spas und Genesungszentren:
Authentisches Ayurveda – das ist das Credo der Ashoka Zentren. Gegründet im Jahre 2007, bieten sie eine holistische Ausrichtung und die Chance, eine Gesundheitsreise, basierend auf den ayurvedischen, authentischen Heilmethoden, in Europa zu verbringen. Mit dem Spa- und Gesundheitskonzept, das über die vergangenen Jahre kontinuierlich weiterentwickelt wurde, lernt der Gast den Umgang mit der “Stress-Falle” nachhaltig zu ändern und langfristig gesund und in Selbstverantwortung zu leben. Die Angebote umfassen spezielle Ernährungs- und Entgiftungskonzepte, Energiemedizin, Beratung durch Life-Coaches, aber auch Behandlungen durch indische Ayurveda-Ärzte und Heilpraktiker. Kompetente und einfühlsame Beratung und Behandlung nach westlichen Qualitätsstandards. Unter der Marke Ashoka gibt es bisher ein Ayurveda-Kurzentrum, ein Genesungszentrum sowie einen Spa auf Madeira /Portugal. In den kommenden Jahren möchte die Marke weitere Kurzentren und Spas in Europa eröffnen.

Weitere Informationen: www.ashoka-ayurveda.com; Bildcredit: Ashoka Ayurveda

, , ,