7. Juli 2022 Hans-Raimund Kinkel

Energie tanken im französischen Juragebirge

Das französische Juragebirge bietet dieses Jahr viele originelle, touristische Neuheiten. Besonders im Bereich der Nachhaltigkeit wurde das Angebot stark erweitert.

Energie tanken beim Waldbaden

Sylvie Meynier organisiert meditative und sinnliche Spaziergänge, um die Beziehung zur Natur bewusst zu erfahren. Die Wanderung über 2h30, enthält Pausen um mit sich selbst und den Elementen in Verbindung zu treten. Diese Praktiken sind vielfältig, mal statisch, mal dynamisch oder spielerisch. Durch das Dekomprimieren, entdeckt man die Welt wie durch eine neue Brille. Der Stille lauschen, den Vögeln, dem Wind in den Bäumen; Farben, Formen, Tierspuren beobachten; Gerüche von Pflanzen und Gras riechen; Mit Erde oder Flusswasser in Kontakt kommen; Die Energie eines Steins oder eines Blattes spüren; Mit einem Baum in Verbindung treten. Die Vorteile des Waldbadens für das körperliche und geistige Wohlbefinden sind heute medizinisch anerkannt.

https://reservation.paysdegex-montsjura.com/bain-de-foret.html?&cid=1&action=result&resa_action=result

Der Natur und der Musik lauschen

Musikalischer Spaziergang © Pierre Levallois

Der Gitarrist Caillou und der Bergführer Matthieu führen kleine Gruppen etwa zwei Stunden lang durch das Juragebirge und versprechen einen umweltbewussten und sinnlichen Spaziergang, bei dem man der Natur lauschen und alle verborgenen Schätze der Natur entdecken kann. An die familienfreundliche Wanderung schließt sich ein Konzert in der Schutzhütte an.

https://reservation.paysdegex-montsjura.com/music-altitude-rando-concert.html?&cid=1&action=result&resa_action=result

Beeindruckende Zugfahrt

Ligne des Hirondelles (c) BFC Tourisme

Die Schwalben-Linie („Ligne des Hirondelles“) gilt als eine der schönsten Eisenbahnstrecken Frankreichs. Sie durchquert das Juragebirge von Dole nach Saint-Claude. Auf der 123 Kilometer langen Strecke befinden sich 36 Tunnel und 18 Viadukte . Es geht von 200 Metern (Station Dole) auf 948 Meter über dem Meeresspiegel (Col de la Savine) und dann wieder bergab bis Saint-Claude. Der beeindruckendste Abschnitt verläuft zwischen Morbier und Morez mit einer Reihe von Viadukten. Zwischen Dole, dem Geburtsort von Pasteur, und Saint-Claude, der Hauptstadt der Pfeifen und Diamanten, entdecken Reisende ein beeindruckendes Kultur- und Naturerbe: den Wald von Chaux, die Jura-Weinberge, das Grandvaux-Tal, das Bielertal… und atemberaubende Ausblicke. www.jura-tourism.com

Luxuriöse Unterkünfte

Céline Pagnot hat erst vor kurzem drei Luxus-Hütten für jeweils 2 oder 4 Personen im kleinen Ort Fournet-Blancheroche, nahe der Schweizer Grenze, eröffnet. «Comtoise Duo Spa », « Love Duo Spa » und « Design Family Spa » verfügen alle über eigene Whirlpools auf der Terrasse, sind luxuriös ausgestattet. Man muss mit einem Mietpreis von 350 – 600 € pro Nacht rechnen. https://chambres-hotes-lauthentique.com/

Auf Schmugglerpfaden

Pays_Horloger (c) BFC Tourisme – Laurent_Cheviet

Ganz in der Nähe sind die französisch-schweizerischen Schmugglerpfade zu entdecken. Die vier Wanderpfade erinnern an eine bewegte Geschichte. Im Herzen des Juramassivs lebten einst Schmuggler und Zollbeamte zusammen, bereit, trotz der Gefahren alles zu tun, um ihre jeweiligen Aufgaben zu erfüllen. Durch die Kombination von Ökotourismus und lokaler Geschichte bietet jeder der Pfade ein unterhaltsames Eintauchen in die Welt des Schmuggelns. https://www.pays-horloger.com/contrebande/

Startfoto: Via Ferrata © N. Gascard