1. August 2022 Hans-Raimund Kinkel

Eine musikalische Studienreise nach Paris

Wer als Musiker auf sich hielt, musste nach Paris! Die Seine-Metropole mit ihren zahlreichen Opernhäusern, Salons, Konzerthäusern und künstlerischen Treffpunkten war und ist ein „You must have been there“ für alle Kulturschaffenden, bei Weitem nicht nur für diejenigen, die die französische Hauptstadt ohnehin als Lebens- und Schaffensort wählten. Eine Studienreise von Biblische Reisen folgt den Spuren großer Komponisten und führt zu musikalischen Stätten in der französischen Hauptstadt. „Die Töne von Paris wahrnehmen und zugleich Informationen über die historische und kunsthistorische Bedeutung des jeweiligen Ortes erhalten“, beschreibt Geschäftsführer Rüdiger Tramsen die Zielsetzung der Standortreise, und theologischer Leiter Thomas Maier ergänzt: „Wir legen Wert auf eine fachlich versierte Reiseleitung, die Hintergründe und Zusammenhänge erklärt.“

Paris_Palais-Garnier_Foto-Pignatta_Pixabay

Im 1. Arrondissement von Paris findet sich im Westflügel des Palais Royal die Comédie Française. Die große Zeit der Operette lebt im Théâtre des Bouffes-Parisiens auf, welches 1855 von Jacques Offenbach gegründet wurde. Der ehemalige Salle Favart, die Opéra Comique, die Opéra Garnier sowie Schlesingers Musikgeschäft liegen in der Nähe. Meyerbeer und Berlioz lebten hier, Franz Liszt, Marie d’Agoult und George Sand unterhielten ihre Salons und die Eglise de la Madeleine war lange Jahre der Arbeitsplatz des Organisten Camille Saint Saëns.

Maria Callas, Frédéric Chopin, Edith Piaf und Jim Morrison sind auf dem Pariser Ostfriedhof beerdigt und auf dem Cimetière de Passy finden sich die Grabstätten von Claude Debussy und Edouard Manet.

Das Jugendstil-Viertel Passy beherbergt das Maison Balzac, der einzige erhaltene Pariser Wohnsitz des Künstlers, der sich in seinen Romanen auch mit dem Thema Musik auseinandersetzte. Das nahegelegene Maison de la Radio et de la Musique hat international Maßstäbe gesetzt.

Paris_Montmartre_Foto-Leonhard-Niederwimmer_Pixabay

Die neuen Töne von Paris erklingen in der Nähe des Place Stalingrad im Osten von Paris. Der Park de La Vilette, ein ehemaliges Schlachthofgelände, widmet sich heute der Naturwissenschaft, der modernen Technik und der Musik. Das Ensemble Cité de la Musique umfasst unter anderem das international bekannten Pariser Konservatorium, einen Kammermusiksaal und die Philharmonie de Paris.

Neben diesen musikalischen Stätten sieht das Programm drei Konzertbesuche vor und bleibt Zeit für eine geruhsame Bootsfahrt auf der Seine, einen Rundgang durch das Quartier Latin und die Besichtigungen der Ste Chapelle aus dem 13. Jahrhundert sowie der Baustelle der Kathedrale Notre Dame.

Die Musik-Studienreise „Die schönsten Töne der Seine-Metropole“ wird vom 07. bis 13. November 2022 angeboten und kostet 1.390 Euro pro Person im Doppelzimmer. Der Einzelzimmerzuschlag beträgt 450 Euro.

Telefonische Auskünfte gibt es unter 0711 / 61925 38. Nähere Informationen im Internet unter https://biblische-reisen.de/katalogreisen/europa/frankreich/frk23_die_schoensten_toene_der_seine-metropole.

Weitere Studienreisen unter www.biblische-reisen.de. Startfoto; Paris_Panorama_Foto-dnovac_Pixabay

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