23. September 2021 Hans-Raimund Kinkel

Drei Goldstücke im Herbst

(epr) Wenn die Natur ihr Sommerkleid ablegt und sich in ihr herbstlich-goldenes Gewand hüllt, genießen wir die faszinierende Atmosphäre nochmal in vollen Zügen. Was passt da besser, als das in „Golddörfern“ zu tun? Die Olsberger Ortsteile Assinghausen, Bruchhausen und Elleringhausen im Hochsauerland tragen genau diese Auszeichnung. Was sie besonders verbindet ist nicht nur der Titel, sondern auch der Golddörfer Wanderweg, der sich über 19 km erstreckt und die eindrucksvolle Natur und die idyllischen Orte hautnah erlebbar macht. Gestartet wird im malerischen Bruchhausen, über das die imposanten Bruchhauser Steine wie Felsriesen thronen. Dem weißen „G“ folgend, erreichen die Wanderer im weiteren Verlauf Elleringhausen.

In der Ortsmitte von Assinghausen erfreuen sich die Besucher an der bunten Blütenpracht im Romantikgarten. (Foto: epr/Tourismus Brilon Olsberg/J. Rosenkranz)

Hier überspannen – umgeben von wunderschönen Fachwerkhäusern – nicht weniger als 20 Brücken den Gierskoppbach. Über das Gierskopptal führt der Rundwanderweg nach Assinghausen, das dank unzähliger Rosensträucher und -beete auch „Rosendorf“ gennant wird. Am Ortsrand im Küsterland gibt es seit 2018 den begehbaren Rosen-Rosenkranz: ein inspirierender Ort, einzigartig in Europa. Zur inneren Einkehr lädt derweil in Bruchhausen auch der Kneippsche Sinnesgarten ein. Hier entdecken die Besucher an verschiedenen Stationen die vielfältigen Facetten des ganzheitlichen Gesundheitskonzepts und stärken das Gleichgewicht von Körper und Seele.

Der Philippstollen erzählt auf eindrucksvolle Weise von der Arbeit unter Tage. Auf einer Schatzsuche erfährt auch der Nachwuchs spielerisch vom Alltag der Bergleute. (Foto: epr/Tourismus Brilon Olsberg/Klaus-Peter Kappest)

Und auch an die Kleinen wurde gedacht: Wie wäre es etwa mit einer Schatzsuche im Philippstollen? Hier erfährt der Nachwuchs eine Menge über den Eisenerzabbau unter Tage. Wie sah der Alltag eines Bergmanns aus? Wie funktioniert ein Kohlenmeiler? Diesen und weiteren Fragen wird auf der Suche nach der Schatztruhe lebhaft auf den Grund gegangen.

Mehr unter www.tourismus-brilon-olsberg.de.

(Start-Foto: epr/Tourismus Brilon Olsberg/Klaus-Peter Kappest)

 

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