22. Januar 2021 Hans-Raimund Kinkel

Der Harz in touristischer Zeitenwende – ein Rückblick

Der Harz steht seit der Wende offensichtlich in einer touristischen Zeitenwende. Denn immer mehr Besucher entdecken das größte Mittelgebirge nördlich des Mains und genießen die Möglichkeit, den Harz ohne die störende Grenze mitten durch zu erforschen. Für viele galt er auch nach der Wende als wenig anziehend. Die Infrastruktur in dem “Neuen Teil” des Harzes musste sich erst entwickeln und eine gemeinsame Tourismusorganisation geschaffen werden, die ein schlüssiges Marketingkonzept verfolgen konnte.

Nur die traditionellen Zielgruppen “Wanderer”, “Naturfreunde” und – sofern Schnee lag – die “Skifahrer” hielten dem Harz weiterhin die Stange. Für die Touristen aus den neuen Bundesländern waren erst einmal weiter entfernte Destinationen interessanter. Mit der Restaurierung der Fachwerkstädte Wernigerode und Quedlinburg kamen zwei ausgesprochene Schmuckstücke für die Besucher in den Blickpunkt. Zusammen mit Goslar und Bad Harzburg lässt sich ein interessanter Abschnitt deutscher Geschichte erleben.

Im Übrigen kommt der Name “Harz” aus dem Althochdeutschen und bedeutet “Bergwald”. Fünf Schwerpunkt-Themen wurden herausgearbeitet und inzwischen für die Besucher deutlich gemacht. (Foto: Schloss Werningerode © Hans-Raimund Kinkel)

Hier unser Rückblick: harz-1 harz-2 harz-3