25. März 2020 Hans-Raimund Kinkel

Bleibt die Reisefreiheit?

Die Corona-Pandemie wird nach neuesten Einschätzungen die Reisebranche in unvorstellbarer Weise beeinflussen. Nicht nur, dass bis zu einer angedachten „Normalität“ vermutlich ganz viele Veranstalter, Hotels, Restaurants und andere von der Touristik bislang abhängige Betriebe und Destinationen diese „Wartezeit“ wirtschaftlich nicht überleben werden, die bisherige globale Nutzung für die Reisefreiheit wird der Vergangenheit angehören. Es wird derzeit auch im „kleinen“ viel zerstört mit z.B. der rabiaten Vorgehensweise von Schleswig-Holstein mit ihren Zweitwohnungs-Gästen, die das Land verlassen mussten, plötzlich angefeindet wurden und eine klare Regelung fehlte. Für die Zweitwohnung werden Steuern bezahlt für das dortige Eigentum. Das setzt eigentlich voraus, dass auch die dafür notwendige Infrastruktur für diese Bewohner zur Verfügung steht. Offensichtlich im Krisenfall aber nicht. Noch schlimmer aber sind die plötzlich aufbrechenden persönlichen Anfeindungen mit „Haut ab…“ usw. Die Wunden, die hier geschlagen wurden, werden nicht ohne Weiteres verheilen.

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