2. September 2021 Hans-Raimund Kinkel

Ausstellung zum Anstieg des Meeresspiegels

Der Fotograf Rem van den Bosch macht in seiner neuen Ausstellung #herecomestheflood auf den Anstieg des Meeresspiegels aufmerksam. Seit dem 10. August 2021 wird die Ausstellung auf sogenannten Trottern (große Plakatwände auf einem Sockel) gezeigt und kann drei Monate lang im Außenbereich des Watersnoodmuseums in Ouwerkerk in Zeeland kostenlos besucht werden.

Fotograf: Rem van den Bosch

In seinem Werk stellt van den Bosch malerisch dar, wie hoch das Wasser steigt, wenn die Deiche brechen. Beim Fotografieren erntete er überraschte Reaktionen, als er auf die maximale Überschwemmungsgefahr an den von ihm fotografierten Orten hinwies. „Nur wenige Menschen wissen, wie hoch das Wasser steigen kann“, sagt der Fotograf, während er von seinem neuen Projekt erzählt.

Die Höhe des Wasserspiegels im Falle einer Überschwemmung stützt er auf Daten der Website overstroomik.nl. Diese Website wurde von verschiedenen staatlichen Stellen und den Sicherheitsregionen eingerichtet, um das Bewusstsein für Wasser zu schärfen.

Die Überschwemmungen in Limburg, Deutschland, Belgien und Österreich und jetzt in China zeigen, dass Überschwemmungen zu allen Zeiten vorkommen. Das Watersnoodmuseum hat sich zum Ziel gesetzt, an das Hochwasser von 1953 zu erinnern, aber auch einen Blick in die Gegenwart und Zukunft zu werfen.

Startfoto: Fotograf Rem van den Bosch

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