25. April 2021 Hans-Raimund Kinkel

Aktiv im Naturpark Wildeshauser Geest

(epr) „Der Weg ist das Ziel“ – viel zu selten schenken wir diesem Satz genug Beachtung. Statt unsere Umgebung bewusst wahrzunehmen, hetzen wir von A nach B. Selbst im Urlaub gilt oftmals das Motto: „Möglichst viel erleben!“ Für Entschleunigung sorgt eine spezielle Form des Fahrradfahrens. Beim Radwandern steht das bewusste Erleben der Wegstrecke im Vordergrund.

Bestens geeignet für eine solche Unternehmung ist der Naturpark Wildeshauser Geest südwestlich von Bremen und Oldenburg. Mit 1.500 km² zählt er in Deutschland zu den größten seiner Art. In der von der Eiszeit geprägten, leicht welligen Landschaft gibt es zwischen Wäldern und Wiesen, Flusstälern und Mooren, Sanddünen und Heidelandschaften viel zu entdecken! Ein über 1.200 km großes, gut ausgeschildertes Radwegenetz hilft dabei, stets die Route im Blick zu behalten.

Südwestlich von Bremen und Oldenburg findet man im 1.500 km² großen Naturpark Wildeshauser Geest beste Bedingungen für das bewusste Erleben der Wegstrecke – zum Beispiel beim Genießen von Kunstwerken. (Foto: epr/Naturpark Wildeshauser Geest)

Dank spezieller Tafeln mit Kartenausschnitten, die sich an jedem Knotenpunkt befinden, lässt sich die Weiterfahrt spontan gestalten. Neben zahlreichen Wasser- und Windmühlen warten entlang des Weges auch Denkmäler sowie Großstein- und Hügelgräber auf historisch interessierte Aktivurlauber. Besonders idyllisch ist eine Tour auf dem „Hunte-Radweg“: Auf einer Strecke von 137 km führt der Radfernweg durch die Wesermarsch und die Stadt Oldenburg in den Naturpark Wildeshauser Geest bis zum Naturpark Dümmer. Egal wann der nächste Urlaub geplant ist: Jede Jahreszeit hat ihren ganz eigenen Reiz und lädt zu spannenden Entdeckungsreisen ein!

Weitere Informationen gibt es unter www.wildegeest.de. Startfoto: (Foto: epr/Naturpark Wildeshauser Geest/Stadt Wildeshausen/Andrea Lehmkuhl)