16. Februar 2020 Hans-Raimund Kinkel

333 Inseln für Abenteurer, Romantiker und Kulturentdecker

An jeder Ecke, an jedem Ort und in jedem Gesicht kann man es sehen – das strahlende Lachen und die einzigartige Herzlichkeit mit denen die Fijianer ihre Gäste aus aller Welt begrüßen. Schon mit den ersten Schritten an Land wird klar: Das Paradies ist noch viel mehr als strahlend blauer Himmel, Sonne pur und kilometerlange, weiße Sandstrände.

Inmitten der Weiten des Südwestpazifiks und nur einen Umstieg von Europa entfernt, liegt die Inselgruppe Fiji. Auf einer Fläche so groß wie Sachsen bezaubern die insgesamt 333 Inseln Abenteurer, Romantiker und Kulturentdecker mit dem wahrgewordenen Südseetraum: Egal, ob weißer Sandstrand à la Postkarten-Motiv, tiefschwarzes Vulkangestein, unberührte, sattgrüne Regenwälder oder artenreiche Unterwasserwelten aus bunten Korallen und schillernden Fischschwärmen.

Dabei fasziniert jede der Inseln mit ihrer eigenen Persönlichkeit, ihrem Charme und ihren ganz speziellen Ecken. Trotz dieser großen Natur-Vielfalt, sind es aber vor allem die Menschen, die mit ihrer einzigartigen Gastfreundschaft und Herzlichkeit nachhaltig beeindrucken. In einem Wort gesagt: BULA! Das heißt so viel wie „Hallo“ und „Guten Tag“, ist aber vor allem Ausdruck der fijianischen Lebensfreude und wird immer von einem strahlenden Lachen begleitet. Die Fijianer teilen diese Freude gerne mit ihren Gästen und auf einer Reise durch den facettenreichen Inselstaat ist das jeden Tag spürbar.

Bures at Navala village © Mark Snyder

Vielseitige Übernachtungsmöglichkeiten

Einfache Backpacker-Unterkünfte, kleine familiengeführte Hotels oder doch das Fünf-Sterne-Luxus-Resort – die Urlauber haben die Wahl. Die Übernachtung bei Einheimischen ist ein besonderes Erlebnis und eine einmalige Chance in das Leben der Fijianer einzutauchen. Sie lernen den Alltag in einem fijianischen Dorf kennen und werden ein Teil der Gemeinschaft. Da darf die traditionelle Kava-Zeremonie natürlich nicht fehlen: Mit dem aus einer Pfefferpflanze, leicht erdig-würzigen Getränk heißen die Fijianer ihre Gäste Willkommen und bringen ihnen Wertschätzung entgegen.

Auch die Transferoptionen, um von A nach B zu kommen, reichen von regulären Fährfahrten und Bootstouren über Linien-Inlandsflüge und Charter-Helis bis hin zu eigenen Fiji-Kreuzfahrten, die die Gäste zu den entlegensten Punkten der Inseln bringen. Mit dem Inselhüpf-Pass, der auch die Übernachtungen auf den Yasawa Inseln beinhaltet, geht es ganz entspannt von einem Hot-Spot zum nächsten.

Inselhopping in Richtung Happiness

Couple snorkelling near coral head © tourism-fiji

Auf der größten Insel Viti Levu bestaunen Urlauber die Kontraste: Neben den Kolonialbauten der Hauptstadt Suva oder der von Palmen gesäumten Coral Coast finden sich hier auch das Abenteuer-Paradies „Pacific Harbour“, der bunte Markt in Lautoka oder die lebhafte Marina in Denarau. Von dort aus starten auch die verschiedenen Boote und Wassertaxis zu den Hot-Spots der Mamanuca und Yasawa Inseln. Die Mamanucas – Heimat der sogenannten „Cloudbreak“, eine der besten linken Surfwellen der Welt – sind ein ideales Ziel für Familien und Segler. Die Yasawa Inseln sehen nicht nur im Blockbuster „Blue Lagoon“ wie ein Paradies mit feinen Sandstränden, Palmen & Co. aus. Hier schwimmen Urlauber mit Manta-Rochen und kommen den Tieren so nahe wie nur an wenigen anderen Orten der Erde.

Vanua Levu ist die zweitgrößte Insel und beheimatet zahlreiche Meeresschutzgebiete und Riffe. Auf eigene Faust mit dem Schnorchel oder bei einem geführten Tauchgang bestaunen Urlauber die bunte Unterwasserwelt und tauchen etwa auf der Perlenfarm über die aufgereihten Austern hinweg.

Auf Taveuni, der sogenannten Garteninsel, springen die Gäste an der Datumsgrenze zwischen den Tagen hin und her, begeben sich auf Entdeckungstour in die geschützten tropischen Regenwälder, rutschen auf einem alten Lavastrom in das glasklare Wasser oder wechseln unterwegs auf dem Lavena Coastal Walk von weißen auf schwarze Sandstrände. Levuka, auf der Insel Ovalau gelegen, ist die ehemalige Hauptstadt der Fiji-Inseln und UNESCO Weltkulturerbe. Hier schlafen die Gäste im ältesten Hotel des Südpazifiks und spazieren zwischen Meer und Regenwald entlang bunter Hausfassaden und Kirchen aus Kolonialzeiten.

www.fiji.travel; Startfoto: Warriors-Beating-Lali © tourism-fiji

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