13. Februar 2018 Hans-Raimund Kinkel

Spannende Geschichten im Vulkanpark erleben

(epr) Sich in die Vergangenheit begeben, um die Gegenwart zu ändern – diese Vorstellung beflügelt seit jeher die Fantasie. Wären Zeitreisen möglich, könnten wir nicht nur unsere eigene Biografie umschreiben, sondern auch hautnah miterleben, wie Menschen vor hundert oder tausend Jahren gelebt und gearbeitet haben. Man würde bedeutende Persönlichkeiten treffen und den Wandel von Orten und Landschaften verfolgen. Das wäre spannend und lehrreich zugleich.

Einmal aktiv in die römische Antike eintauchen oder zum Bergarbeiter in einem 7.000 Jahre alten Basaltsteinbruch werden – der Vulkanpark in der Osteifel macht es möglich. An 27 Originalschauplätzen des Eifelvulkanismus gehen Besucher auf eine spannende Zeitreise durch 600.000 Jahre Erd- und Menschheitsgeschichte. Startpunkt ist das Infozentrum zwischen den beiden Orten Plaidt und Saffig, das einen Überblick über die verschiedenen Erlebniszentren des Parks bietet.

Steine behauen wie einst die römischen Bergarbeiter – dabei haben nicht nur die Kleinsten größten Spaß! (Foto: epr/Vulkanpark)

Egal ob Lava-Dome, Geysir-Zentrum, Terra Vulcania oder Römerbergwerk Meurin: Überall ist Mitmachen angesagt, sodass Langeweile gar nicht erst aufkommt. In der Antiken Technikwelt am Römerbergwerk Meurin schlüpfen die Besucher mittwochs, sonntags und an ausgewählten Thementagen in die Rolle von Baumeistern und Architekten, Kranführern und Drehern, Steinmetzen und Töpfern. Denn Kaiser Augustus benötigt Spezialisten, die fernab der Heimat eine Stadt nach römischem Vorbild errichten. Wer wissen möchte, wie mühsam und gefährlich die Gewinnung von vulkanischem Gestein in früheren Zeiten war, stattet Terra Vulcania in Mayen einen Besuch ab und macht einen Spaziergang durch das Mayener Grubenfeld – Skulpturenpark und Silbersee inklusive. Andernach bietet ein Naturspektakel ganz anderer Art: Auf der Halbinsel Namedyer Werth sprudelt der höchste Kaltwasser-Geysir der Welt. Tief hinab geht es dagegen in Mendig, wo sich 30 Meter unterhalb der Stadt ein geheimnisvolles Labyrinth aus Stollen und Schächten befindet.

Mehr Informationen rund um die Welt der Eifelvulkane gibt es unter www.vulkanpark.com.

Startfoto: Ganz schön spritzig: Auf der Halbinsel Namedyer Werth sprudelt der höchste Kaltwasser-Geysir der Welt. (Foto: epr/Vulkanpark/90Grad Photography – Hilger und Schneider GbR 0104)

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