Zwei Metropolen, zwei Meere und ein Gebirge. Das können Urlauber auf einer zwölftägigen Wanderreise mit dem Spezialveranstalter Mitoura erleben. Die Tour startet in der Mittelmeermetropole Barcelona und endet in Bilbao am Atlantik, in beiden Städten verbringen die Teilnehmer jeweils zwei Nächte. Dazwischen liegen sechs Wandertage in den Nationalparks der Zentralpyrenäen und die Erkundung des Val d´Aran, einem Tal, das wie aus der Zeit gefallen wirkt. Die Wanderungen sind für Teilnehmer mit durchschnittlicher Kondition geeignet, drei Reisetermine zwischen Ende Juni und Oktober sind exklusiv für Alleinreisende reserviert.

Pyrenäen: Die Wanderungen sind für Teilnehmer mit durchschnittlicher Kondition geeignet. Foto: Mitoura

Rund zwei Autostunden von Barcelona entfernt tun sich Schluchten auf, die an den Grand Canyon erinnern und Wanderpfade mit Blick auf rund 200 Gipfel über 3.000 Meter. In den spanischen Pyrenäen zeigt die Bergwelt ihren ursprünglichen Charakter – und ihre Größe. Das ist das Kontrastprogramm zu den Tagen in Barcelona. Die katalanische Metropole am Mittelmeer erkunden die Reisenden auf den Spuren Antoni Gaudís; ein Abstecher führt bei Joan Miró vorbei.

Pyrenäen: Nur zwei Autostunden von Barcelona entfernt erinnern Schluchten an den Grand Canyon. Foto: Sebastian Wasek, Huber Images

Wanderungen mit Guide
Fünf Wanderungen mit dem deutschsprachigen Mitoura-Guide führen in die beiden spanischen Nationalparks der Zentralpyrenäen, in denen Braunbären, seltene Tiere wie der sagenumwobene Bartgeier und 300 Schmetterlingsarten zu Hause sind. Der Name des einzigen Nationalpark der Provinz Katalonien, dem Parc Nacional d’Aigüestortes i Estany de Sant Maurici, bedeutet gewundene Gewässer. Umgeben von imposanten Bergketten folgen die Wanderer dem Fluss Riu Escrita. Mit knapp 200 Seen und unzähligen Bächen spielt das Wasser hier eine Hauptrolle und verwandelt die Landschaft in eine Hochgebirgsidylle mit sommergrünen Laubwäldern und saftigen Almwiesen.

Die Wanderreise verbindet Stadturlaub und Naturerlebnis auf einzigartige Weise. Nur 300 Kilometer von Barcelona entfernt liegt das Val D’Aran, das die Gruppe an zwei Tagen erkundet. Ein Tal mit einsamen Naturwegen und urigen Gebirgsdörfern, umgeben von zerklüfteten Dreitausendern. Erst seit 50 Jahren verbindet ein Tunnel das Tal mit der Außenwelt, erhalten geblieben sind kleine Dörfer, genügsame Menschen und eine spektakuläre Natur. Von hier reicht der Blick bis zum Pic de Aneto, mit 3400 Metern der höchste Berg der Pyrenäen. Der Jahrhunderte langen Abgeschiedenheit verdanken die Bewohner ihre eigene Sprache, das Aranesische und Gerichte wie die Olla Aranesa, ein Eintopf aus Bohnen, Kichererbsen, Wurst und verschiedenen Fleischsorten.

Pyrenäen: Mit knapp 200 Seen und unzähligen Bächen spielt das Wasser eine Hauptrolle im Nationalpark Aigüestortes. Foto: Enno Kapitza, LOOK-photo

Am Nachmittag des siebten Tages wird die Gruppe mit einer Panoramafahrt auf den  Ordesa-Nationalpark eingestimmt. Im mittelalterlichen Bergstädtchen Torla liegt das gemütliche Edelweiß Hotel, in dem die Gruppe dreimal übernachtet. Das Hotel wird seit fast einem Jahrhundert von derselben Familie geführt. Der deutsche Name Edelweiß wurde vom Großvater der heutigen Besitzer gewählt, weil er deutsche Gäste ganz besonders schätzt und die Pflanze auch in seiner Heimat ideale Bedingungen findet. Der Nationalpark Ordesa  mit dem Gebirgsmassiv Monte Perdido ist seit 30 Jahren UNESCO-Weltnaturerbe. Ein Muss für alle Naturfreunde ist der Wanderklassiker im Herzen des Ordesa mit Aussicht auf eine Reihe von Dreitausendern, inklusive dem „Monte Perdido“ mit 3355 Metern.

Auf dem Weg nach Bilbao legt die Gruppe einen Halt in Pamplona ein. Schließlich hat die Stadt am Jakobsweg mit Hemingways Buch „Fiesta“ und seiner Vorliebe für den Stierlauf ein literarisches Denkmal bekommen. In Bilbao ist die Reise zu Ende. In der Hauptstadt des Baskenlands bestaunen die Teilnehmer die Titan-Hülle des weltberühmten Guggenheim-Museums für zeitgenössische Kunst und machen einen Bummel durch die Altstadt. Oder faulenzen nach den erlebnisreichen Wandertagen ganz entspannt an den Stränden von Getxo.

Pyrenäen: Der Nationalpark Ordesa mit dem Gebirgsmassiv Monte Perdido ist seit 30 Jahren UNESCO-Weltnaturerbe. Foto: Sebastian Wasek, Huber Images

Leistungen: Im Preis von 1939 bis 1959 Euro sind u.a. enthalten: 11 Übernachtungen im DZ mit Frühstück und 7 x Abendessen, EZ Aufschlag 300 Euro. Stadtrundgänge und sieben geführte Wanderungen, deutschsprachige  Reiseleitung. Flug ab Düsseldorf nach Barcelona und ab Bilbao retour.
Reisetermine: 18 Termine zwischen Ende Juni und Mitte Oktober.

Mitoura
Mitoura ist Spezialveranstalter für naturverträgliche Wander- und Multiaktivreisen für Gruppen bis maximal 14 Teilnehmer. Der Fokus des Unternehmens liegt auf dem Reiseland Spanien mit dem Festland, den Balearen und Kanaren. Besonderes Augenmerk liegt auf der Insel La Gomera. Klassiker-Reisen dorthin sind seit vielen Jahren „Inseltrekking & Relaxen“ (Trekking über die Insel und anschließendes Relaxen im Valle Gran Rey, 15 Tage) sowie „Aktiv & Fun“ (Multiaktivreise für Singles & Alleinreisende ins Valle Gran Rey, 8 oder 15 Tage). Als engagiertes Mitglied des “forum anders reisen”, dem Dachverband zur Förderung des nachhaltigen Tourismus, bemüht sich Mitoura gemeinsam mit über 150 anderen Reiseveranstaltern, dieser zukunftsfähigen Form des Reisens auch politisches Gewicht zu verschaffen. Mitoura wird regelmäßig überprüft und wurde für seine langjährigen Bemühungen um nachhaltigen und erholsamen Urlaubsspaß 2017 mit dem roten CSR–Siegel ausgezeichnet. www.mitoura.com